Schlamm, Matsch, Modderpampe

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Allgemein / Blog

Kinder lieben es, die dreckigsten Dinge auseinander zu nehmen. Sie untersuchen alles bis ins kleinste Detail. Bis nicht nur Schuhe und Hose, sondern auch Jacke, Hände, Haut und Haar voller Matsch sind. Und wenn man dann nach Hause kommt und Mama schreit, weil der getrocknete Schlamm von einem abbröckelt, dann hat man alles richtig gemacht, denn dann war man Kind.

Erwachsene lieben es, sich allwissend vorzukommen. Sie probieren weniger aus, weil sie meinen schon alles zu kennen. Schlamm untersucht man im Labor mit Schutzkleidung, Brille und Handschuhen, um sich ja nicht zu beschmutzen.Nie würde man sich einfach hineinstürzen und es genießen.

Das ist der Unterschied zwischen Groß und Klein. Kinder entdecken mit dem ganzen Körper, mit allen Sinnen, jedes Vorkommen von außen und innen. Sie empfinden weniger Ekel, alles ist neu, doch ist es nicht fremd, es ist zu erforschen. Das können wir lernen von ihnen:Uns mal wieder trauen, mal wieder richtig in den Modder hauen.

von Nicole Piper (Studentin der FHCHP)

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