Alle Artikel in: Wortglitzern

Liebes i-Dötzchen…

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In deinem Leben – ohne Frage – gibt es ganz besond’re Tage: Denn sie sind ein Neuanfang, ein weit’rer, wicht’ger Übergang. Solch ein Tag ist nun heute und es kommen viele Leute. Alle möchten bei dir sein, niemand lässt dich heut‘ allein: Voller Freud‘ und Aufregung auf den Weg zur Einschulung. Der erste Schritt durchs große Tor, zur Begrüßung singt ein kleiner Chor. An deinem allerersten Tag, den jedes Kind ganz gerne mag, gehst du […]

Sommerfrische

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Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, Das durch den sonnigen Himmel schreitet. Und schmücke den Hut, der dich begleitet, Mit einem grünen Reis. Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser. Weil’s wohltut, weil’s frommt. Und bist du ein Mundharmonikabläser Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt. Und lass deine Melodien lenken Von dem freigegebenen Wolkengezupf. Vergiss dich. Es soll dein Denken Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf. Joachim Ringelnatz

Kleines Mutmachergedicht

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Kleines Mutmachergedicht Am Geburtstag den lieben Eltern aufzusagen Ich weiß, es gibt klügere Knaben, die weitaus bessere Noten haben und sich braver als ich benehmen. Aber ihr müßt euch deshalb nicht schämen! Betrachtet mich einfach als Probestück. Kopf hoch! Faßt Mut! Mit etwas Glück gelingt euch garantiert im nächsten Jahr ein wesentlich besseres Exemplar! Christine Nöstlinger gefunden in: Ein und Alles – Das große Hausbuch mit Geschichten, Bildern, Texten, Sprüchen, Märchen und einem Tagebuchroman,  Christine […]

Was ein Kind lernt

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Ein Kind, das wir ermutigen, lernt Selbstvertrauen. Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen, lernt Offenheit. Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt, lernt Achtung. Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken, lernt Freundschaft. Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben, lernt Vertrauen. Ein Kind, das geliebt und umarmt wird, lernt, zu lieben und zu umarmen und die Liebe dieser Welt zu empfangen. unbekannter Verfasser

Wenn ich wieder klein bin

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„An den erwachsenen Leser: Ihr pflegt zu sagen: ‚Der Umgang mit Kindern ist anstrengend.’ Ihr habt recht. Ihr sagt: ‚Weil wir uns zu ihren Begriffen herablassen müssen.’ Herablassen, hinunterbeugen, uns krümmen, kleinmachen. Ihr irrt. Nicht das ist es, was uns anstrengt. Sondern – dass wir uns aufschwingen müssen zu ihren Gefühlen. Aufschwingen, emporrecken, auf die Zehenspitzen stellen, heranreichen. Um sie nicht zu verletzen.“ Janusz Korczak: Wenn ich wieder klein bin, S. 135

Lustige Zungenbrecher

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Schnecken erschrecken, wenn Schnecken an Schnecken schlecken, weil, zum Schrecken vieler Schnecken, Schnecken nicht schmecken. Zwanzig Zwerge zeigen Handstand, zehn im Wandschrank, zehn am Sandstrand. Ein krummer Krebs kroch über eine krumme Schraube. Der Krabbenfischer knabbert Knabberkrabben, Knabberkrabben knabbert der Krabbenfischer. Mondschein schien schon schön, schön schien schon Mondschein. Auf den sieben Robbenklippen sitzen sieben Robbensippen, die sich in die Rippen stippen, bis sie von den Klippen kippen.  

Ein Gedicht über die Macht von Worten

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Unaufhaltsam Das eigene Wort, wer holt es zurück, das lebendige – eben noch ungesprochene Wort? Wo das Wort vorbei fliegt, verdorren die Gräser, werden die Blätter gelb, fällt Schnee. Ein Vogel käme dir wieder nicht dein Wort, das eben noch ungesagte, in deinen Mund. Du schickst andere Worte hinterdrein, Worte mit bunten, weichen Federn. Das Wort ist schneller, das schwarze Wort. Es kommt immer an, es hört nicht auf, anzukommen. Besser ein Messer als ein […]